Projekte

AI-Case Study „LAMaLearner“

Im Auftrag und in Zusammenarbeit mit dem Netzwerk-Security-Spezialisten SCHOELLER network control ist der LAMaLearner entstanden. Die Log Analysis Machine Learner (LAMaLearner) AI automatisiert personalintensive Arbeitsschritte in Log Management und SIEM (Security Information and Event Management) Projekten. Dadurch kann die AI den Normalisierungsaufwand in diesen Projekten enorm reduzieren, unübersichtliche Log Daten strukturieren und die Sicherheit von IT-Umgebungen erhöhen.

Der LAMaLearner lernt selbst und ist somit robust gegenüber möglichen Formatänderungen allfälliger Log Files. Außerdem lässt er sich problemlos in die verschiedensten Log Management Systeme integrieren und ist so auch in anderen Unternehmen einsetzbar.

Transparenz durch katalogbasierte Plattform für Österreich (KITKA)

Im Rahmen des FFG Ideen Lab 4.0 mit der Fragestellung „Wie können wir AI-Systeme bzw. deren Algorithmen unter Berücksichtigung ethischer Grundsätze möglichst vertrauensvoll gestalten, damit österreichische Unternehmen diese akzeptieren, ihre Potenziale erkennen und ausschöpfen?“ ist das Sondierungsprojekt KITKA entstanden. Neben ONTEC als Industriepartner sind daran das IHS (Institut für höhere Studien), die Fachhochschule Oberösterreich und die Universität Salzburg als wissenschaftliche Partner beteiligt.

Ausgangslage des Projekts ist, dass AI-Systeme großes Potential besitzen, das von den meisten österreichischen Unternehmen jedoch nicht ausgeschöpft wird. Ein Mangel an Vertrauen in und Wissen über diese Systeme stellen wesentliche Barrieren für deren adäquate Nutzung dar. Übergeordnetes Ziel des Projekts KITKA ist deshalb, die Transparenz von in Österreich entwickelten AI-Systemen zu erhöhen.

Dazu wurde von dem interdisziplinären Projektteam ein Kriterienkatalog entwickelt. Mit Hilfe weiterer ExpertInnen wurde dieser hinsichtlich einer ganzheitlichen Beschreibung und Bewertung von AI-Systemen validiert. Neben einer technischen Darstellung der Systeme wurden somit auch andere Perspektiven (u.a. Ethik, Soziologie, Wirtschaft, Psychologie, Datenschutz und HCI) berücksichtigt. Im Rahmen des einjährigen Projekts wurden zehn in Österreich eingesetzte oder angebotene AI-Systeme ausgewählt und anhand des Kriterienkatalogs beschrieben. Zusätzlich wurde eine Plattform konzipiert, um diese Informationen angemessen darzustellen und zukünftig jedem interessierten Unternehmen aber auch der Gesellschaft zugänglich zu machen. Die langfristige Vision des KITKA Teams ist, diese Plattform für die Öffentlichkeit frei zugänglich zu machen.

Downloads

Kontakt aufnehmen